Hab mich leider schon lange nicht mehr gemeldet. Ich bin dann kurz vor Semesterende doch in Lernstress gekommen und hatte leider keine Zeit mehr. Dafür gibts ab jetzt aber eine Flut von Blogeinträgen, die ich ein bisschen aufteilen will.
Das erste Semester hab ich am 18. Dezember beendet. Die letzten zwei Wochen war ich aber ziemlich gestresst, weil ich zwei Prüfungen, eine Projektarbeit und eine Hausprüfung hatte. Die zwei Prüfungen habe ich eigentlich versaut, aber dennoch gute Noten bekommen. Da trifft doch meine Lebensweisheit aus Deutschland wieder zu: "Man muss sich einfach auf seine Mitstudenten verlassen können, dass sie noch schlechter als man selbst ist." Deshalb habe ich auch zu aller Überraschung in allen Fächern eine A (Note 1) bekommen.
Nun zum interessanten Teil dem Roadtrip durch Kalifornien und Vegas. Ab dem 21. Dezember haben wir (Lisa, Kristine, Stefan, Christopher, Melli, Steffen und ich) 6 Tage in San Francisco verbracht.
Am ersten Tag hat uns Christopher, unser Stadtführer, so einiges gezeigt. Wir sind mit der cable car, eine Art Straßenbahn die von Stahlseilen gezogen wird, durch die Stadt gefahren. Dabei haben wir Halt am Exploratorium, einem Mitmachmuseum, gemacht. Hat mir als Spielkind natürlich besonders gefallen ;-)
Später sind wir dann noch ins Schwulenviertel gefahren, wo wir dann auch ältere Männer händchenhaltend gesehen haben. War schon ein Erlebnis wert. Am späten Abend haben wir dann noch die Barlandschaft unsicher gemacht und uns ein paar (teure) Cocktails (16 Dollar) gegönnt. In dieser Nacht wurde ich mit unfairen Mitteln gezwungen, mein schönes Bärtchen abzurasieren. Hatte wohl ästhetische Gründe tzzz.
Am zweiten Tag ist dann die Gruppe aus Deutschland angekommen. Am Abend haben wir ihnen dann noch den Hafen gezeigt und sie den ersten amerikanischen In-and-out Burger genießen lassen. Die jetlaggeplagten sind dann auch ziemlich früh ins Bett, da die Reise doch anstrengend war.
Am dritten Tag haben wir uns am Vormittag die die Gefängnisinsel Alcatraz angeschaut. Von dort konnte man auch sehr gute Bilder auf die Stadt machen. Außerdem sind wir noch ein bisschen durch die Stadt getourt und haben uns die steilen Straßen angeschaut.
Am nächsten Tag haben sich die fitten Herren der Runde Fahrräder gemietet und sich auf zur Golden Gate Bridge gemacht. Die Tour hat dann 3 Stunden gedauert und wir haben währenddessen den Strand und einen tollen Aussichtspunkt gesehen. War auch schön nach dem ganzen Essen mal ein bisschen Sport treiben zu können. Am Abend habe ich Stefan versucht das schlechteste Bier der USA zu zeigen (Keystone Light). Ich musste ihn dann aber mit einem Budweiser Light vertrösten, welches wir dann mit einer Apres-Ski Party auf unserem Zimmer geleert haben. Apres Ski Hits 2009 sei Dank;-)
An den nächsten Tagen waren wir dann alle shoppen und haben uns dabei mit den Nach-Weihnachtsschnäppchen eingedeckt. Außerdem haben wir uns noch den Coit Tower angeschaut und sind durch Little Italy und Chinatown gelaufen. (für Oma: ein italienisches und ein chinesisches Viertel)
Am 28. Dezember haben wir uns dann zwei Autos gemietet und sind nach Los Angeles auf der berühmten Route 1 gefahren. Diese Küstenstraße ist landschaftlich und fahrerisch sehr schön, da sie sehr kurvig ist. Das haben wir mit unseren sportlichen Mietwagen auch genossen (Ford Mustang weit über 200 PS, Nissan Sentra ca. 175 PS). Nach 12 Stunden Reise sind wir dann in Los Angeles angekommen. Über Los Angeles erzähl ich euch dann im nächsten Blogeintrag.
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oh mann... san fran ist soo toll! ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ihr da viel spaß hattet!
AntwortenLöschenviele Grüße!
max