Montag, 25. Januar 2010

Las Vegas

Nun zur letzten Station des Roadtrips, der wohl spaßigsten Stadt Welt, Las Vegas. Als angekommen sind haben wir natürlich gleich unsere Anzüge angezogen und uns ins Nachtleben gestürzt. Der Christopher wollte unbedingt ins Casino, so sind wir leider nicht in den Club gegangen wo David Guetta gespielt hat, was der Christopher nun sehr bereut. Im Casino haben wir zwei dann ein komisches Bild abgegeben. Gekleidet wie Millionäre an 1 Cent Slotmaschienen spielend. Uns war das egal, da solange man spielt einem kostenlos Getränke serviert werden. An den Slotmaschienen konnte man aber leider nicht wirklich Geld gewinnen, so das wir an dem Abend nur verloren haben. Egal, Vegas ist facettenreich. Also haben wir uns nach einem Abstecher zur Beer Pong Weltmeisterschaft zum Subway aufgemacht. Dort wollte uns ein netter Drogendealer gleich Drogen verkaufen, welche wir natürlich dankend abgelehnt haben. Ca. 5 Uhr nachts sind wir dann zurück ins Hotel. So wie es sicht gehört in Vegas.

Am nächsten Abend sind dann auch die immermüden Stefan und Kristine zu unserer Gruppe dazugestoßen. Diesen Abend haben wir dann genutzt, um eine Fahrgeschäfte auszuprobieren. Auf dem Stratosphere Tower (356 m) steht oben ein Free Fall Tower, der einen mit 4g in die Luft katapultiert und dann im freien Fall auf Vegas zurasen lässt. Außerdem stehen auf diesem hohen Turm noch ein Karussell und eine Fahrt über den Abgrund zur verfügen, welche wir natürlich gestaffelt alle ausprobiert haben. Stefan hat den Free Fall Tower brav über sich ergehen lassen und bei den anderen Fahrgeschäften dann den Job des Fotografen übernommen. An diesem Abend haben wir dann auch entdeckt, dass sich beim Roulette viel mehr Geld verdienen lässt, als an den doofen Slotmaschienen. Stefan hat an dem Abend glaube ich 30 Dollar gewonnen. Am nächsten Tag haben wir dann mal die Achterbahn um das New York Hotel ausprobiert, welche wirklich ganz gut war. Außerdem haben wir am Abend eine Zaubershow mit Lance Burton gebucht, welche dann eher durchschnittlich war.

Am nächsten Tag war es dann soweit, der große Trip über 4 Std zum Grand Canyon. Wir haben uns extra ein Auto gemietet und uns vom Concierge die Adresse geben lassen. Ins Navigationssystem eingegeben und schon gings los. Nach ca. 3,5 Std Fahrt haben wir auf einmal bemerkt, dass uns das Navi zu einer anderen Stelle am Canyon leitet. Egal haben wir uns gedacht, dass ist dann bestimmt weniger touristisch. Ca. 40 Meilen vor dem Canyon dann der Schock, die Straße ist wegen Schnee gesperrt. Na toll 4 Std Fahrt umsonst! Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein paar Verzweifelungsfotos gemacht, die ihr sehen könnt.
Am letzten Tag haben wir uns dann nochmal durch die Buffets Las Vegas gefressen und ein paar Hotels angeschaut, z.B. Venetian (Nachbau Venedigs), Bellagio (wo wir eine Nacht verbrachten), Caesar's Palace. Am Abend sind wir dann noch in eine Eisbar gegangen, in welcher alles aus Eis war. Dort hat mich die Fotografin dann überredet ein paar schlüpfrige Bilder zu machen, welches ihr auch sehen könnt.
Insgesamt war habe ich in Las Vegas 5 Dollar gewonnen. Klingt jetzt wenig, aber im Vergleich steh ich noch sehr gut da. Dank dem Steffen hat Las Vegas nämlich doch noch Gewinn an uns gemacht;-) PS: Kristine hat am letzten Abend auch mal illegal gegambelt (gespielt) (Beweisfoto im Anhang).

Am nächsten Morgen hat sich unsere Reisegruppe dann nach einen wunderbaren Roadtrip in alle Himmelsrichtungen verstreut. Kristine, Stefan nach Nürnberg, Christopher nach Washington DC, Steffen und Melli in Las Vegas und ich zurück nach Lawrence.

So noch ein bisschen was zur aktuellen Situation in Lawrence. Die Uni hat wie ihr ja wisst begonnen. Ist noch nicht so stressig. Die DDR-Klasse haben ich verlassen, da ich keine Lust habe das ganze Semester auf Pfeilen herumzuspringen und sinnlose Arbeiten zu schreiben. Ansonsten bin ich natürlich immer noch regelmäßig auf Partys unterwegs. Letztes Wochenende war ich auf einer ganz speziellen, einer Unterwäsche Party. Ja genauso wie ihrs euch vorstellt, alle waren in Unterwäsche unterwegs. Hat mir ja nichts ausgemacht, da ich ja in Vegas schon ein bisschen geübt habe. Nächstes Wochenende ist dann das Partyhighlight zu Gast in der Oxford Road Mansion. Wir feiern eine David Hasselhoff Revival Party und meinen Geburtstag. Mal schauen wie unser Haus nach ca. 40 Partywütigen aussieht.
Den Blogeintrag hab ich leider ein bisschen lieblos geschrieben, da mein letzter, der wirklich gut war, dem Computer zum Opfer gefallen ist.

Aktuelle Meldung:
Unsere Basketballer haben heute den Rivalen Missouri aus der Halle geschossen. Wir haben mit über 20 Punkten Unterschied gewonnnen. Die Stimmung in der Halle war anfangs phänomenal. Am Anfang des Spiels wurde im ausverkauften Stadion 105 Dezibel gemessen. Gänsehautstimmung. Da kann ich nur sagen Rock Chalk Jayhawk (Kampfgesang unserer Uni).

Sonntag, 17. Januar 2010

San Diego

Und weiter gehts. Bei uns hat am Donnerstag das neue Semester angefangen. Ahhhh jetzt bin ich schon im 8. Semester. Wie schnell die Zeit vergeht:( Hatte am Freitag auch meine erste Dance Dance Revolution klasse und habe gleich im ersten Tanz ziemlich versagt. Überall sind diese Pfeile über den Bildschirm geschossen und ich hab versucht zu treffen was möglich ist. War alles ziemlich unkoordiniert, da ich ständig aus dem Gleichgewicht gekommen bin. Unsere Lehrerin der neue weibliche Drill-Sergeant hat sich glaube ich die Klinsmannsche Weisheit zum Ziel gesetzt. "Ich will euch jeden Tag ein Stück besser machen." Deshalb müssen wir auch zweimal einen 2-seitigen Bericht über unseren Fitnesszustand schreiben und was wir durch Dance Dance Revolution (DDR) verbessern wollen. Krank!
Jetzt endlich zu San Diego. Am 31. Dezember waren es ca. 22 Grad Celsius unglaublich oder. Ab jetzt haben wir einen neuen Stadtführer Josh bekommen, ein Freund von Melli, der in San Diego lebt. Josh hat uns dann alles mögliche empfohlen und gezeigt. Den Tag haben wir dann zum extrem-shoppen in einem großen Einkaufszentrum genutzt. Um 15:00 Uhr am Nachmittag hab ich dann die ersten Sylvesteranrufe bekommen. Danke an die Partycrew beim Marscho. War schon irgendwie komisch am Nachmittag angerufen zu werden. Wir mussten dann auch viel zu schnell schon weiter und auf unsere Sylvesteraktivitäten. Den Abend haben wir mit einem überragenden Essen in einem brasilianischen Restaurant gestartet, wo einem 16 verschiedene Fleischgerichte an den Tisch gebracht wurden. Sowas lässt sich ein Feinschmecker wie ich natürlich nicht entgegen ;-) Deshalb hab ich als einziger auch wirklich alles probiert. "Meat, meat, more meat!" Danach sind wir ein bisschen in der Innenstadt herumgelaufen, um dann die Entscheidung zu treffen, dass wir uns trennen, da es Melli und Kristine nicht so gut ging. Die zwei Mädels sind dann ziemlich früh schlafen gegangen und ich bin dann noch in eine Bar gegangen und hab mich auf das Feuerwerk um 24:00 Uhr vorbereitet. Pünktlich um Mitternacht standen wir dann draußen, alle jubeln, aber der Himmel bleibt dunkel. "Wieee die haben hier kein Feuerwerk, so ein Mist." Naja egal, wir sind dann noch ein bisschen durch die Straßen gelaufen und sind dann so gegen 2 zurück zum Hotel gefahren.
Am 1. Januar war dann Strandtag. Ja ihr hört richtig, ich war im Pazifik baden. War zwar wirklich kalt, aber als Wakeboarder macht das einem natürlich nichts aus;-) Bilder habe ich leider keine mit meiner Kamera gemacht, aber die werde ich euch demnächst nachreichen.
Am nächsten Tag gabs dann den ersten Abschied, Lisa hat sich auf den Weg nach New York gemacht. Außerdem haben wir uns auf den Weg ins Paradies gemacht, Las Vegas. Noch schön ein dicken Ami-Schlitten gemietet (Cadillac Escalade) und auf gehts in Spielerparadies. Wir haben dann auch leider so viel Sprit verbraucht wie vorher mit zwei Autos auf längerer Strecke, aber hauptsache der Christopher hatte seinen Spaß;-)

Montag, 11. Januar 2010

Los Angeles

Schon geht es wieder weiter in meiner Roadtripstory. In Los Angeles angekommen mussten wir unsere Mietwagen erst mal zum Flughafen zurückbringen, was eine ziemlich lange Fahrt war. Total übermüdet und mit den rücksichtslos fahrenden LAianern kämpfend, bin ich dann irgendwann völlig erschöpft wieder im Hotel angekommen.
Am nächsten Tag haben wir uns Hollywood vorgeknöpft. Dort haben wir uns eine Stadttour durch Hollywood und Beverly Hills (Viertel der Reichen und Schönen) gebucht. Ausserdem war noch eine Eintrittskarte für das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds dabei. Den Walk of Fame haben wir uns dabei auch gleich angeschaut. Leider war der Stern der Legende David Hasselhoff unauffindbar;-)
Außerdem hab ich den Fehler gemacht den Doppelgänger von Darth Vadder einfach so zu fotografieren. Er hat mich gleich auf den Fehler aufmerksam gemacht und mit Geldscheinen sein Gesicht verdeckt. Was das wohl heißen soll?!
Am Nachmittag dann die 2 stündige Fahrt mit einem offenen Kleinbus auf dem es leider extrem kalt war, da der Fahrtwind einem ständig um die Ohren gepfiffen ist. Krank geworden bin ich aber trotz Übermüdung nicht, Vitamintabletten sei Dank.
Insgesamt hatten wir in Los Angeles ein bisschen zu wenig Zeit um alles zu sehen. Vielleicht schau ich ja irgendwann nochmal vorbei, wenn ich reich und sch..., ach bin ich ja schon, geworden bin;-)
Am nächsten Tag gings dann mit dem Greyhound Bus nach San Diego, wo mich ein Betrüger noch um 10 Dollar genarrt hat. Er hat mir erzählt, dass sein Truck kaputt gegangen ist und er nach San Diego muss. Er hatte aber kein Geld mehr für das Ticket und so habe ich ihm 10 Dollar geliehen. Er ist dann aber nicht im Bus nach San Diego gewesen. Hat sich wohl ein 12-Pack Bier dafür gekauft, der Depp.
Oma viel Spaß beim abschreiben!

Sonntag, 10. Januar 2010

San Francisco

Hab mich leider schon lange nicht mehr gemeldet. Ich bin dann kurz vor Semesterende doch in Lernstress gekommen und hatte leider keine Zeit mehr. Dafür gibts ab jetzt aber eine Flut von Blogeinträgen, die ich ein bisschen aufteilen will.
Das erste Semester hab ich am 18. Dezember beendet. Die letzten zwei Wochen war ich aber ziemlich gestresst, weil ich zwei Prüfungen, eine Projektarbeit und eine Hausprüfung hatte. Die zwei Prüfungen habe ich eigentlich versaut, aber dennoch gute Noten bekommen. Da trifft doch meine Lebensweisheit aus Deutschland wieder zu: "Man muss sich einfach auf seine Mitstudenten verlassen können, dass sie noch schlechter als man selbst ist." Deshalb habe ich auch zu aller Überraschung in allen Fächern eine A (Note 1) bekommen.
Nun zum interessanten Teil dem Roadtrip durch Kalifornien und Vegas. Ab dem 21. Dezember haben wir (Lisa, Kristine, Stefan, Christopher, Melli, Steffen und ich) 6 Tage in San Francisco verbracht.
Am ersten Tag hat uns Christopher, unser Stadtführer, so einiges gezeigt. Wir sind mit der cable car, eine Art Straßenbahn die von Stahlseilen gezogen wird, durch die Stadt gefahren. Dabei haben wir Halt am Exploratorium, einem Mitmachmuseum, gemacht. Hat mir als Spielkind natürlich besonders gefallen ;-)
Später sind wir dann noch ins Schwulenviertel gefahren, wo wir dann auch ältere Männer händchenhaltend gesehen haben. War schon ein Erlebnis wert. Am späten Abend haben wir dann noch die Barlandschaft unsicher gemacht und uns ein paar (teure) Cocktails (16 Dollar) gegönnt. In dieser Nacht wurde ich mit unfairen Mitteln gezwungen, mein schönes Bärtchen abzurasieren. Hatte wohl ästhetische Gründe tzzz.

Am zweiten Tag ist dann die Gruppe aus Deutschland angekommen. Am Abend haben wir ihnen dann noch den Hafen gezeigt und sie den ersten amerikanischen In-and-out Burger genießen lassen. Die jetlaggeplagten sind dann auch ziemlich früh ins Bett, da die Reise doch anstrengend war.
Am dritten Tag haben wir uns am Vormittag die die Gefängnisinsel Alcatraz angeschaut. Von dort konnte man auch sehr gute Bilder auf die Stadt machen. Außerdem sind wir noch ein bisschen durch die Stadt getourt und haben uns die steilen Straßen angeschaut.
Am nächsten Tag haben sich die fitten Herren der Runde Fahrräder gemietet und sich auf zur Golden Gate Bridge gemacht. Die Tour hat dann 3 Stunden gedauert und wir haben währenddessen den Strand und einen tollen Aussichtspunkt gesehen. War auch schön nach dem ganzen Essen mal ein bisschen Sport treiben zu können. Am Abend habe ich Stefan versucht das schlechteste Bier der USA zu zeigen (Keystone Light). Ich musste ihn dann aber mit einem Budweiser Light vertrösten, welches wir dann mit einer Apres-Ski Party auf unserem Zimmer geleert haben. Apres Ski Hits 2009 sei Dank;-)

An den nächsten Tagen waren wir dann alle shoppen und haben uns dabei mit den Nach-Weihnachtsschnäppchen eingedeckt. Außerdem haben wir uns noch den Coit Tower angeschaut und sind durch Little Italy und Chinatown gelaufen. (für Oma: ein italienisches und ein chinesisches Viertel)
Am 28. Dezember haben wir uns dann zwei Autos gemietet und sind nach Los Angeles auf der berühmten Route 1 gefahren. Diese Küstenstraße ist landschaftlich und fahrerisch sehr schön, da sie sehr kurvig ist. Das haben wir mit unseren sportlichen Mietwagen auch genossen (Ford Mustang weit über 200 PS, Nissan Sentra ca. 175 PS). Nach 12 Stunden Reise sind wir dann in Los Angeles angekommen. Über Los Angeles erzähl ich euch dann im nächsten Blogeintrag.