Am Wochenende war es soweit, 17 Leute haben sich bei uns im Haus eingefunden, um ein ordentliches Weißwurstfrühstück zu genießen. Hier wird nämlich traditionell vor dem Footballspiel immer zusammen gefrühstückt. Letzte Woche wurde ich von Tyler (Wakeboard-Club) in sein Haus zum kegs and eggs eingeladen. Das bedeutet, dass man eine Art englisches Frühstück, Ei, Bacon, Kartoffeln zu sich nimmt und dabei das ein oder andere Wasser, ups die nennen das hier Bier, trinkt.
Im europäischen Geschäft hier sind gerade Oktoberfestwochen und alle deutschen Produkte sind besonders billig. Also habe ich mich für ca. 150 Dollar mit Weißwürsten, Brezen, süßem Senf und deutschem Weizen eingedeckt. Ich bin hier ja auch ein (Kultur-)Botschafter;-) Am Samstag morgen um 08:30 Uhr sind dann die ersten Gäste eingetroffen. Ich bin natürlich früher aufgestanden, um die Brezen im Ofen aufzubacken. Ich hab ständig den Satz gehört: "Thomas is so well-prepared." (Thomas ist gut vorbereitet), weil die Brezen schon fertig waren und das Bier schon am Tag vorher gekauft habe. Ca. 9:15 Uhr haben wir dann mit deutscher Musik im Hintergrund das Weißwurstfrühstück offiziell eröffnet.
Nun ein kurzer Rückblick von letzter Woche. Nach dem Frühstück bei Tyler bin ich dann langsam krank geworden. Am nächsten Tag haben wir dann Squash gespielt, was mir dann den Rest gegeben hat.
Ich war dann den ganzen Montag daheim und hab geschlafen. Am Dienstag hab ich mich dann in die Uni geschleppt, da es die letzte Stunde vor meiner ersten Prüfung war. Die Prüfung ist dann trotz mangelnder Vorbereitung sehr gut gelaufen. War aber auch im Vergleich zu Deutschland leicht.
Morgen am Sonntag steht dann noch Squash und die Fulbright-Feier an, bei der wir Gerichte aus verschiedenen Ländern essen können. Ich bring natürlich Weißwürste mit. Da muss ich nicht viel vorbereiten.
Gruß nach Deutschland und Kopf hoch Club-Fans.
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